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Melbbad in der WDR Lokalzeit

2010-07-20 21:33 von Admin

Seit letztem Wochenende gibt es neue Flyer vom Verein. Wir informieren darin über das Mißverhältnis bei den beiden Haushaltsposten Kultur und Sport - und speziell was es für das Melbbad bedeutet. Denn nachwievor steht die Aussage von Herrn Nimptsch: "Pro Stadtbezirk nur ein Hallen- und ein Freibad".

"Diese Situation ist vielen Besuchern des Melbbads gar nicht bewußt", sagt Jürgen Broich. "Deshalb informieren wir die Badegäste mit unserem neuen Flyer." Die meisten Gäste verstehen die Schachzüge der Politik nicht, "das Bad ist doch erst vor kurzem renoviert worden" ist die häufigste Aussage - neben dem Kopfschütteln.

Diese Aufklärungsarbeit hat die Lokalzeit Bonn heute für einen Bericht genutzt. Den schriftlichen Beitrag finden sie hier. Den Fernsehbeitrag finden sie hier.

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Kommentar von Dr. Volker Hahn | 2010-08-01

Liebe Freunde des Melbbads,
als Mitglied des Vereins und Befürworter der Erhaltung des guten Schwimmbadangebots in Bonn bin ich entgeistert und verärgert über die vom Verein forcierte Diskussion über die Kulturförderung. Kultur und Sport sind Faktoren, die die Lebensqualität der Stadt gleicher Maßen ausmachen. Beide Bereiche haben für die die Einrichtungen nutzenden Bürger eine sinnstiftende Bedeutung. Sowohl die kulturellen Einrichtungen wie die Sportstätten müssen für die Jugendlichen, für Familien, aber natürlich auch für Rentner erschwinglich sein. Teure private Sporteinrichtungen oder Theater können sich nur die Wenigsten leisten. Daher ist es für mich absolut unvrständlich und überhaupt nicht zielführend, die städtischen Leistungen für die Kultur gegen die Sportstättenförderung auszuspielen. Zielführend ist das auch deshalb nicht, weil eine Kürzung des Kulturetats, die wir ja in den letzten Jahren regelmäßig erleiden mußten, den Sportstätten, insbesondere den Schwimmbädern in keinster Weise zugute kommen. M.E. wäre es sehr viel sinnvoller, auf das Einsparpotential durch Verschiebung von Straßenbauarbeiten hinzuweisen. Es spielt doch keine große, ob die derzeit von der Stadt betriebene Einrichtung von Kreisverkehren in allen möglichen Nebenstraßen in nächsten oder übernächsten Jahr erfolgt. Ebenfalls völlig negiert wird seitens der Stadt die Möglichkeit der Hebung der Reserven, die in den städtischen Beteiligungen schlummern. So leistet sich die Stadt eine Wohungsbaugesellschaft, die Vermögen anhäuft, das durch Verkauf sehr viel besser für die Schuldentilgung und damit die Einsparung von Zinszahlungen genutzt werden könnte. Hierauf einmal das Augenmerk zu lenken, erscheint mir viel sinnvoller als der Stadtverwaltung einen Vorwand zu liefern, an anderer Stelle Zuschüsse zu kürzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Volker Hahn

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