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Geteiltes Leid ist halbes Leid - Melbbad ab 14 Juli zu !

2014-06-03 18:39 von Admin

.. sagt Herr Nimptsch
... sagt Herr Nimptsch

Die Stadt kommunizierte am Dienstag den 3.6.2014 in einer Presseerklärung ihre Lösung mit dem Personalengpass: "Geteiltes Leid ist halbes Leid" so Herr Oberbürgermeister Nimptsch. und gleich noch weiter: "Wir hoffen, auf diese Weise die derzeit unumgängliche Schließung eines Freibades verträglicher zu machen". Die leidtragenden sind mal wieder die Gäste. Erst die des Hardtberbads und dann die des Melbbads. Zum 14. Juli wechselt das Aufsichtspersonal vom Melbbad zum Hardtbergbad.

Was ist der Grund: Badeunfälle im Hardtbergbad und die Konsequenz, mehr "Fachpersonal" einzusetzen um die Sicherheit zu erhöhen.

Und die Lösung: Kurz nachgedacht und umgesetzt. Schlanke Lösung auf Kosten der Kleinsten zu Zeiten die richtig wehtun: In den Sommerferien!

Und nur nochmal zur Erinnerung: Die Besucher kommen aus Bonn- Zentrum und den Ortsteilen Poppelsdorf, Ippendorf, Venusberg, Endenich, Kessenich, Roettgen, Lessenich/Meßdorf, Lengsdorf, Südstadt und Weststadt, also den Ortsteilen, in denen zusammen genommen ein großer Teil der Bonner Bevölkerung überhaupt wohnhaft ist und stark von Familen geprägt ist. Der Stadtbezirk Bonn ist mit über 146.000 Einwohnern der größte der vier Stadtbezirke ist. „ ... mit einer Fläche von 64,2 km² (entspricht 45 Prozent der Gesamtfläche des Bonner Stadtgebietes)“

Ist es da nicht die Pflicht nach anderen Lösungsansätze zu suchen ? Wo doch ein Ratsbeschluss mit dieser Aktion einfach als nichtig betrachtet wird. Der Rat hat im Frühjahr die Verwaltung damit beauftragt, dafür Sorge zutragen dass alle Freibäder 2014 öffen können. Und das gilt nun nicht mehr ?

Warum wurde nicht gemeinsam mit dem Verein, der seit Jahren sich finanziell und personell für das Bad engagiert  nach Lösungen gesucht ?

Warum gab es im Vorfeld der Saison keinen Aufruf nach Aushilfskräften wie in den letzten Jahren ?

Warum wurde nicht schon letztes Jahr gegengesteuert, als ein Bademeister in Ruhestand ging ?

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Kommentar von Mort Homme | 2014-06-05

Es ist unsäglich, wie dieser Bürgermeister inzwischen agiert.

Welcher Bonner Bürger versteht noch Diskussionen und Fast-Entscheidungen über den Kopf der Stadt hinweg und an ihren ureigenen Interessen an angemessener Daseinsfürsorge vorbei, wie insbesondere das, was wir jetzt mit den Schwimmbädern erleben? Wer versteht Diskussionen wie die über ein millionenteures Festspielhaus, in das nach Befragungen vielleicht 5 % der Bonner Bürger gehen würden, die jedoch auf Grund der Altersstruktur in wenigen Jahren ohnehin alle auf dem Friedhof liegen? Wer versteht es, das in diesem Zusammenhang einmal mir nichts, dir nichts über den Wegfall eines großen Teils der grünen Lunge Bonns in Form der Rheinaue schwadroniert wird? Wer versteht es noch, dass scheinbar Geld für alles da ist, nur nicht für die Unterstützung von Familien, Förderung von Kindern und Jugend sowie Schaffung eines qualitativ hochwertigen lebensraumes Stadt? Schauen wir uns die Straßen und Bürgrsteige sowie Grüanlagen dieser Stadt an. Es ist eine Schande! Es kann in weiten Teilen Südosteuropas nicht schlimmer aussehen. Und insoweit haben wir das inzwischen nur noch mit bleierner Depression betrachtbare Thema WCCB nicht einmal gedanklich gestreift.

Ich kann nicht anders, nur gibt es aus meiner Sicht keine Alternative dazu, dass dieser Bürgermeister zusammen mit seiner unfähigen Führungsriege sofort weg muss. Ein, entschuldigung für die deutlichen Worte, selbstgefälliger, im Zivilberuf gescheiterter, in wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fragen unfähiger, ohne jedes angemessene Sozialverhalten agierender Pädagogenlümmel hat an solch einer verantwortlungsvollen Position nichts verloren. Er betrachtet Bonner Bürger als seine Schüler, nicht als seine Schutzbefohlenen.

Ich kann nur hoffen, dass die Rechtschaffenen in dieser Stadt jetzt endlich aufwachen und ihn mit aller Macht zum Teufel jagen!

Kommentar von Lasne | 2014-06-05

DAS DARF NICHT SEIN!!!! WARUM SOLLTEN DIE BUERGER DARUNTER LEIDEN??? SOGAR BESUCHER AUS FRANKREICH MACHEN GERNE URLAUB IN BONN DANK DES SCHOENSTEN FREIBADES BONN, NAEMLICH MELBAD!!
KANN NICHT EIN SPONSOR MITWIRKEN???????? IRGENDEINE LOESUNG BITTE, UM DAS BAD WIEDER IN BETRIEB ZU SETZEN.

SOMMER OHNE FREIBAD IS KEIN SOMMER EHRLICH!!!!!!!!!!!!!!!!!! BUERGERMEISTER HILFE!!

Kommentar von Marion | 2014-06-07

Ich bin ehrlich entsetzt und hoffe auf ein privates Sponsoring. Andererseits ist es wirklich nicht gut, wenn man einer unfähigen Stadtpolitik immer mit Privatinitativen entgegenwirken muss!!!
Die Vorstellung, gerade in den Monaten, in denen ein Freibad sich massiv lohnt (letztendlich auch für die Kassen der Stadt) dieses zuzumachen, bedeutet nicht nur gegen das Bedürfnis der Bevölkerung, sondern schlicht und einfach DUMM zu handeln!!!!

Kommentar von Michael Barfuß | 2014-06-08

Es sollte dringend ein Initiative wie z.B. ein Bürgerbegehren initiiert werden, um die Schließung des Melbbades im Sommer zu verhindern.

Kommentar von Malte | 2014-06-08

Das ist eine sehr traurige Nachricht. Der Beschluss von Herr Nimptsch hört sich auch sehr einfältig an. Wo sind die alternativen Optionen? Mir fehlt hier völlig die Motivation seitens der Verantwortlichen an einer besseren Lösung zu suchen. Gibt es weitere Details zu den Voraussetzungen, um die Schliessung des Melbbads zu vermeiden? Geld, wenn ja wieviel? Personal, wenn ja, welches Personal wird zu welchem Zeitpunkt benötigt?

@Melbbad: Wäre es möglich einen "Infostand" im Melbbad aufzubauen, um weiter darauf aufmerksam zu machen? Und/oder einen aktuellen Blog auf der Webpage?

Kommentar von Robert | 2014-06-09

Hallo zusammen,

was haltet ihr von der Idee eine Petition zu eröffnen, um die Schließung des Melbbads zu verhindern?

Kann es vielleicht jemand erstellen und mit genügend Informationen, Fakten einrichten?

https://www.openpetition.de

Wir packen es :-)

Robert

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2019-02-13 19:45 von Admin (0 Kommentare)

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Liebes Vereinsmitglied,


hiermit laden wir zur ordentlichen Mitgliederversammlung am 25.02.2019 um 19.30 Uhr in das President Hotel, Clemens-August-Straße 32 - 36, 53115 Bonn ein.


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