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Oberbürgermeister ignoriert Bürgerwille ?

2011-03-22 22:04 von Admin

Verwaltung spricht nicht mit Verein

Gestern hat Oberbürgermeister Nimptsch bei einer Presseerklärung klare Worte gesprochen. Er wolle Rücksicht auf den im Rahmen der Aktion „Bonn packt’s an“ geäußerten Bürgerwillen nehmen, das sei ihm sehr wichtig, später wolle er sogar noch eine Abstimmung dazu durchführen lassen. Betrachtet man die Ergebnisse von „Bonn packt’s an“, sind darin ebenfalls eindeutige Aussagen enthalten. Etwa bei dem Verwaltungsvorschlag zur Schließung des Melbbades. Mit 958 Stimmen gegen die Schließung belegte der Vorschlag Platz 35 unter den Vorschlägen mit den meisten CONTRA-Stimmen, sowie Platz 46 unter den Vorschlägen mit der niedrigsten Zustimmung (Stimmen CONTRA – Stimmen PRO) von insgesamt 1602 Vorschlägen. Ein klares Votum, würde man meinen.

Anders sieht das jedoch der um den Bürgerwillen besorgte Oberbürgermeister. Noch vor der Abstimmung hatte die Verwaltung verkündet, in diesem Jahr alle Freibäder öffnen zu wollen. Jetzt heißt es jedoch, das Melbbad solle noch in diesem Jahr geschlossen werden.

Wie auslegungsfähig ist also der Bürgerwille ?
Welche Möglichkeiten zu Einsparungen im Bäderbereich hat die Verwaltung überhaupt geprüft ?
Wird das überhaupt möglich sein, angesichts des übereilten Vorschlags zur Schließung des Melbbads noch in diesem Jahr ?
Und vor allem, wie konsequent und verlässlich sollten ein Oberbürgermeister und die von ihm geleitete Verwaltung in ihren Aussagen sein ?

Zumal die Verwaltung in einer Stellungnahme vom 09.03.2011. (Drucksachen-Nr. 1110499NV2) auch behauptet, dass sie sich „mit den Fördervereinen in einem ständigen Dialog über den Fortgang der Planung“ befinde.
Der Verein „Unser Melbbad“ e. V. erfuhr jedoch gestern von der Presse über die Sparpläne des Oberbürgermeisters. Das letzte Gespräch zwischen dem Verein und der Verwaltung fand im Januar 2011 statt.

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Kommentar von Marion Wunderlich und Bernd Hoppe, Lotta, Moritz und Nina | 2011-03-22

Wir dürfen die Schließung des Melbbads nicht zulassen. Wie können wir uns dagegen wehren? Wir haben dem Oberbürgermeister schon mehrfach geemailt und blabla Antworten erhalten. Hier hilft wahrscheinlich nur eine konzertierte Aktion, in dem entweder eine Unterschriftenliste ausgelegt wird, oder aber wir alle unsere email Verteiler nutzen und Freunde und Kollegen zur Unterstützung aufrufen und unserem OB die Meinung schreiben.

Kommentar von Abena | 2011-03-22

Es gibt mittlerweile eine 1137 starke Gruppe in Facebook "Rettet unser Melbbad"
Ich denke es wird Zeit für eine Demo und eine Unterschriftenaktion im Jahr 2011. In der Gruppe wird der 2.4. diskutiert. Wäre doch schön, wenn sich so viele wie möglich zusammen kommen.

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2019-02-13 19:45 von Admin (0 Kommentare)

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