1. Ein Ja zum Melbbad ist ein Ja zu allen Bonner Bädern!
Eine auf einzelne Bäder verengte Diskussion greift zu kurz; die Zukunft der Bonner Bäder lässt sich nur aus einer gesamtgesellschaftlichen Perspektive sinnvoll beurteilen. Wer nur das eigene Stadtviertel im Blick hat, riskiert eine Fortschreibung, die Standorte gegeneinander ausspielt, statt Bonn insgesamt gut zu versorgen. Der vom Rat beschlossene „Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft“ vom 20. Juni 2020 ist aus einem Bürgerbeteiligungsverfahren hervorgegangen, das der Rat als Grundlage der zukünftigen Bonner Bäderpolitik selbst initiert hatte. Er muss weiterhin Grundlage der Bonner Bäderpolitik bleiben und an der Aussage (Zitat): „Die Standorte der Freibäder bleiben erhalten und werden saniert“ unverändert festhalten.
Statt nunmehr einzelne Bäder gegeneinander auszuspielen oder fragwürdige Privatisierungsabsichten zu betreiben, sollte die Stadt an echten strukturellen Lösungen arbeiten. Eine Ausgliederung des Bäderbetriebs in eine eigenständige Bäder-GmbH könnte hier ansetzen: Sie würde den Betrieb vom wechselhaften politischen Tagesgeschäft entkoppeln, die Chancen bei der Fachkräftegewinnung verbessern und einen effizienteren, kostengünstigeren Betrieb ermöglichen. Wer für den Erhalt des Melbbads eintritt, entscheidet sich also nicht gegen andere Bäder oder Stadtteile, sondern für ein tragfähiges Gesamtkonzept, von dem ganz Bonn profitiert.
Zusätzlich hat der Bürgerentscheid zum Melbbad vom November 2020 gezeigt, dass der Erhalt des Bades ein Anliegen einer großen Anzahl Bonner Bürgerinnen und Bürger ist – weit über den unmittelbaren Einzugsbereich hinaus. Das liegt auch an der Struktur des Stadtbezirks: Mit rund 155.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der Stadtbezirk Bonn mehr als doppelt so groß wie Bad Godesberg (76.000) oder Beuel (68.000) und über viermal so groß wie Hardtberg (35.000). Bei quantitativ vergleichbarer Versorgung ist dieser größte Stadtbezirk aus Kapazitätsgründen mit mindestens zwei leistungsfähigen Freibädern auszustatten. Das kleine Friesdorfer Freibad mit nur einem 25m-Becken (~20% der Melbbadwasserfläche) kann den Wegfall des Melbbades nicht kompensieren. Das an der nördlichen Stadtgrenze gelegene Römerbad ist für die im Süden der Stadt gelegenen, dicht besiedelten Stadtteile aufgrund der weiten Distanzen ohnehin keine alltagstaugliche Alternative.
2. Klima und Gesundheit – darum braucht Bonn das Melbbad!
Die Klimaanalyse der Stadt Bonn belegt eine deutliche Zunahme heißer Tage: Die Zahl der Sommertage über 25 Grad im bebauten Stadtgebiet ist von durchschnittlich 37 pro Jahr (Klimaperiode 1961–1990) auf 48 pro Jahr (1989–2018) gestiegen mit weiter steigender Tendenz laut städtischer Prognose. Vor diesem Hintergrund braucht Bonn mehr statt weniger Möglichkeiten zur Abkühlung. Durch das Melbtal verläuft eine der wenigen Kaltluftschneisen der Stadt, über die nachts kühle Luft von den Hängen des Kreuzbergs und des Venusbergs in die angrenzenden Stadtteile strömt; ihr Erhalt als weitgehend unbebauter, begrünter Freiraum ist für deren Durchlüftung von großer Bedeutung.
Mit seinen großen Wasserflächen bietet das Melbbad an heißen Tagen vielen Menschen, wie der Generalanzeiger am 18.08.2009 berichtete sogar 5.557 Badegästen, die Möglichkeit zur Abkühlung und Gesundheitsprophylaxe. Bewegungsmangel zählt zu den wichtigsten vermeidbaren Ursachen chronischer Erkrankungen, während öffentliche Freibäder niedrigschwellige Bewegungs- und Gesundheitsangebote für alle Altersgruppen und sozialen Schichten schaffen – von der Schwimmausbildung für Kinder bis zur gelenkschonenden Bewegung im Alter. Damit sind Freibäder integraler Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge, keine bloße Freizeiteinrichtung. Das Melbbad erfüllt darüber hinaus eine wichtige soziale Funktion als sicherer, ortsnaher Treffpunkt für Jugendliche und, durch die Nähe zu den Universitätsinstituten, auch für Studierende als Campusbad. Ortsnahe Freibäder sind insbesondere auch für Kinder sehr wichtig, damit sie im Sommer eigenständig schwimmen gehen können.
Die eigenen Leitlinien der Stadt zum Bäderkonzept halten fest, dass Freibädern in Zeiten des Klimawandels besondere Bedeutung zukommt und Schwimmstätten für Stadtentwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt große Relevanz besitzen und deshalb weiterzuentwickeln sind. Die geplante Schließung des Melbbads als einziges, zentrumsnahes Freibad steht dazu in offenem Widerspruch. Klima-, Gesundheits- und Sozialpolitik dürfen nicht allein unter kurzfristigen fiskalischen Gesichtspunkten entschieden werden – der Erhalt ist dringend geboten.
3. Einen Bürgerentscheid zu missachten zeigt fehlenden demokratischen Respekt!
Wer den Erhalt des Melbbads fordert, vertritt keine Minderheitenmeinung, sondern eine Position mit außergewöhnlich breiter demokratischer Rückendeckung. Beim Bürgerentscheid 2020 sprachen sich 74.955 Menschen – 77,18 Prozent der Abstimmenden – für den Erhalt des Melbbads aus. Diese Zahl übertrifft sogar die 74.322 Stimmen, mit denen der amtierende Oberbürgermeister 2025 in der Stichwahl gewählt wurde. Eine derart hohe demokratische Legitimation belegt, dass der Wunsch nach Wiedereröffnung des Melbbades im öffentlichen Interesse liegt.
Auch das Ansinnen, durch Verzicht auf das Melbbad ein notwendiges Opfer für das „restliche“ Bäderkonzept zu erbringen, geht in der Sache fehl: Nicht das Melbbad oder die Bäder insgesamt sind die Kostentreiber im Bonner Haushalt, sondern – wie der Regierungspräsident in Köln als zuständige Kommunalaufsichtsbehörde immer wieder gerügt hat – die hohen Personalaufwendungen der Stadtverwaltung und die überhöhten Kulturkosten! Im öffentlichen Interesse liegt das Melbbad auch, weil es in mehr als 70 Jahren einen wichtigen Platz in der Bonner Stadtgeschichte und in den Herzen der Menschen erobert hat.
Für die Politik folgt daraus eine klare Verantwortung: Ihre Entscheidungen sollten sich an der tatsächlich geäußerten Mehrheitsmeinung der Bürgerinnen und Bürger orientieren und nicht an ihr vorbei getroffen werden. Der Bürgerwille ist die Grundlage für das Handeln der Politik. Das öffentliche Interesse am Erhalt des Melbbads ist demokratisch eindeutig verbürgt: ein starkes Argument, warum die Stadt an der Wiedereröffnung des Melbbades festhalten sollte.
4. Die Verlässlichkeit der Politik steht auf dem Spiel!
Im Jahr 2019 erarbeiteten Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines vom Rat eingeforderten Bürgerbeteiligungsprozesses die Grundlagen für den „Rahmenplan zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft“. Der Rat beschloss es am 18.06.2020. Im November 2020 sprachen sich beim Bürgerentscheid 74.955 Menschen – 77,18 Prozent der Abstimmenden – für den Erhalt des Melbbads aus. Auf dieser Grundlage folgten weitere Ratsbeschlüsse zu Machbarkeitsstudien (2020 und 2021) und zur Vorplanung (25.08.2022). Die vorhergehende Oberbürgermeisterin und hochrangige Verwaltungsvertreter haben in öffentlichen Ansprachen, zuletzt bei den Melbbadfesten 2024 und 2025, die Wiedereröffnung des Bades zugesichert. Im September 2025 wurde -nach öffentlicher Ausschreibung- der Auftrag an einen Generalplaner erteilt.
Wenn eine derart breit legitimierte, über mehrere Jahre und mehrere Ratsbeschlüsse hinweg bestätigte Entscheidung nun infrage gestellt wird, steht mehr auf dem Spiel als nur ein einzelnes Bad: Es geht um die Verlässlichkeit kommunaler Politik und die Verlässlichkeit in öffentliche Aussagen hochrangiger Mandatsträger und Verwaltungsbeamter insgesamt. So bekannten sich im Wahlkampf 2025 u.a. der amtierende Oberbürgermeister und seine Partei zum Erhalt und Sanierung des Melbbads. Mit dem nun vorgeschlagenen Bruch dieser Zusagen verlieren beide an Vertrauen! Bürgerinnen und Bürger, die sich in einem geordneten Beteiligungsverfahren klar entschieden haben, erwarten zu Recht, dass ihr Votum Bestand hat – ansonsten wächst der Unmut über eine Politik, die sich an eigene Zusagen nicht gebunden fühlt. Die Konsequenz ist eindeutig: Der entstandene Vertrauensverlust lässt sich nur heilen, indem die Stadt an der demokratisch beschlossenen Grundlage – dem Ratsbeschluss zum Rahmenplan Bonner Bäderlandschaft aus dem Jahr 2020 – festhält.
5. Bonn hat kein Geld für Bäder, aber Milliarden für neue Großprojekte!
Bonn hat sich bereits mit den Großprojekten WCCB und Beethovenhalle verkalkuliert und schmerzhafte Erfahrungen mit Kostenexplosionen gemacht. Dennoch plant die Stadt aktuell zwei weitere Großvorhaben – „Zukunft Stadthausareal“ und „Zukunft Bonner Bühnen“ – mit derzeit kalkulierten Gesamtkosten von rund 1,2 Milliarden Euro! Diese gewaltige Summe ist der prekären Bonner Haushaltssituation nicht angemessen – ein Abspecken auf das absolut notwendige Minimalmaß ist dringend geboten. Bei beiden Großprojekten sind Einsparungen von zusammen mehreren hundert Millionen Euro möglich, um weniger Schulden zu machen und dennoch den Mehrbedarf für die Realisierung des bestehenden Rahmenplans für die Bäderlandschaft aus dem Jahr 2020 zu finanzieren.
Im Bereich der Kultur hat die Bezirksregierung Köln als zuständige Kommunalaufsichtsbehörde die hohen Personalaufwendungen und die überhöhten Kulturausgaben der Stadt immer wieder gerügt und als strukturelles Risiko für den Bonner Haushalt bezeichnet. Der Vorschlag der Stadtverwaltung, Oper und Schauspielhaus mit den Theaterwerkstätten im Beueler Industriegebiet mit mindestens 450 Millionen Euro Kosten zusammenzulegen, lässt diese Kritik völlig außer Acht! Die Instandsetzung des Opernhauses am Rheinufer und des Schauspielhauses in Bad Godesberg lässt sich zu weitaus geringeren Kosten realisieren, wenn auf Interimsspielstätten verzichtet wird. Für dieses Szenario gilt es, innovative Konzepte für eine Übergangszeit mit eingeschränktem Theaterbetrieb in Bestandshallen (z.B. Beethovenhalle, Telekom Dome u.a.) zu entwickeln und so auch dem breiten Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach Erhalt der repräsentativen Standorte am Rheinund in Bad GodesbergRechnung zu tragen.
6. Die Fortschreibung des Bäderkonzepts 2026 ist nicht entscheidungsreif!
Die „Fortschreibung des Bäderkonzepts 2026″ betrachtet bislang nur die rechnerisch erzielbaren Einsparungen – die beträchtlichen Folgekosten werden dagegen nicht erfasst. Mit der beabsichtigten Schließung von Frankenbad und Melbbad sind jedoch erhebliche Kosten verbunden: der Umbau des denkmalgeschützten Frankenbades, Abriss und notwendige Hangsicherung am Melbbad sowie Entschädigung des bereits beauftragten Generalplaners.
Kosten für Nachnutzungskonzepte, die sich bislang allenfalls in der Phase grober Visionen befinden, sind weder beziffert, noch zentrale Voraussetzungen geklärt. Ob sich das Römerbad angesichts der Überschwemmungsfläche und des geplanten Nordbrückenneubaus tatsächlich zu einem Kombibad umbauen lässt, ist offen. Ebenso ungeklärt ist die Frage, ob einzelne Ideen, etwa eine bis zu 20 Meter hohe Kletterhalle im Melbtal zu errichten, angesichts ihrer Wirkung auf die dortige Kaltluftschneise und das Kleinklima überhaupt realisierbar und von der Bevölkerung gewünscht sind.
Unklar ist zudem, ob sich die vorgesehene Übertragung von Panoramabad Rüngsdorf und Schwimmbad Friesdorf an Vereine für die Stadt überhaupt rechnet: Weder die Höhe der dauerhaft zu zahlenden Betriebskostenzuschüsse, noch die Höhe der nötigen Investitionen, um die Bäder in einwandfreiem Zustand übergeben zu können, sind bislang ermittelt. Ebenso wenig ist gesichert, ob eine Übernahme aus Vereinssicht überhaupt zustande kommt – die saisonale Beschäftigung von Fachkräften für den Bäderbetrieb dürfte ehrenamtlich getragene Vereine vor sehr schwierige Herausforderungen stellen.
7. Naturbad, Kletterhalle oder Padelbox sind keine realistischen Alternativen!
Ein Naturbad reinigt das Wasser – statt mit Chlor – über biologische Filterung durch Pflanzen. Dafür ist in der Regel eine separate Pflanzenfläche mindestens in der Größe der eigentlichen Schwimmfläche notwendig. Weil die biologische Reinigungsleistung begrenzt ist, muss die Wasserqualität ständig kontrolliert und die Besucherzahl eng begrenzt werden. Bei steigender Wassertemperatur oder erhöhter Keimbelastung sinkt die zulässige Besucherzahl zusätzlich. Als Faustregel gelten rund 10 Kubikmeter Wasservolumen pro Badegast. Bezogen auf die rund 2.000 Kubikmeter Wasservolumen der beiden Melbbad-Becken wären damit nur wenige hundert Badegäste pro Tag zulässig – gegenüber den bislang rund 4.200 Badegästen pro Tag, für die das Melbbad ausgelegt ist. Ein Naturbad an dieser Stelle wäre damit keine gleichwertige Alternative, sondern ein Angebot mit einem Bruchteil der bisherigen Kapazität – ausgerechnet an einem Standort, der an Spitzentagen (GA am 18.08.2009) bis zu 5.557 Menschen Abkühlung geboten hat.
Auch die Vision einer Kletterhalle oder von Padelboxen auf dem Gelände werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Das Melbtal ist eine der wenigen verbliebenen Frisch- und Kaltluftschneisen Bonns, über die nachts Kaltluft vom Kreuzberghang und aus dem Melbtal in Richtung Poppelsdorf strömt. Eine mehrstöckige Kletterhalle mit bis zu 20m Höhe oder mehrere Padelboxen und entsprechend großem Grundflächenbedarf würde diese Kaltluftzufuhr spürbar beeinträchtigen, den Naturraum dauerhaft versiegeln und die Durchlüftung der angrenzenden Stadtteile verschlechtern – genau in einer Zeit, in der Bonn laut eigener Klimaanalyse mehr statt weniger Kühlflächen braucht. Ein derart spezielles Freizeitangebot, das das Interesse eines eher schmalen Marktsegments bedient, kann eine funktionierende, stark genutzte Bade- und Erholungsfläche für alle nicht ersetzen.
8. Der Fachkräftemangel ist hausgemacht und eine lösbare Daueraufgabe!
Als einen Grund für die beabsichtigte Schließung des Melbbades und die Privatisierung von Rüngsdorfer und Friesdorfer Freibad nennt die Stadt den Mangel an ausgebildeten Fachkräften für den Bäderbetrieb. Deren Ausbildung dauert drei Jahre und vermittelt technisches Know-how für den Betrieb sowie die Befähigung zur Wasseraufsicht. Weil in Bonn die Bezahlung nicht konkurrenzfähig ist, wechseln Fachkräfte immer wieder zu attraktiveren Arbeitsgebern. Engpassverschärfend werden qualifizierte Fachkräfte zu sehr zu Beschäftigungen herangezogen, wie z.B. Reinigungsarbeiten in Duschen und Sanitärräumen sowie im Freigelände nach Betriebsschluss, die kostengünstiger auch durch Reinigungskräfte erledigt werden könnten.
Abhilfe verspricht eine bessere Bezahlung, besserer Einsatz der vorhandenen Fachkräfte, ein höherer Einsatz von Aushilfskräften mit Rettungsschwimmer-Qualifikation für die Wasseraufsicht, unterstützende Überwachungstechnik sowie innovative Wege der Personalgewinnung und die verstärkte Ausbildung von mehr Fachkräften im Bäderwesen. Im Ergebnis handelt es sich bei dem Fachkräftemangel um eine lösbare Daueraufgabe, die teilweise durch organisatorische Entscheidungen der Stadt selbst mitverursacht ist – sie ist deshalb keine hinreichende Begründung, um Bäder endgültig zu schließen. Ebenso wenig löst der Umbau in Kombibäder dieses Problem automatisch; im Gegenteil, größere, technisch komplexere Anlagen benötigen tendenziell mehr statt weniger qualifiziertes Personal. Die Aufgabe, Fachkräfte zu gewinnen, zu halten und richtig einzusetzen, bleibt bestehen – unabhängig davon, welches Bäderkonzept die Stadt verfolgt.
9. Das Schulschwimmen ist gesichert – Freibäder sind eine sichere Ergänzung!
Die Stadt Bonn ist gesetzlich verpflichtet, Schulschwimmen zu ermöglichen – diese Pflicht steht nicht zur Debatte, und der Melbbadverein und die Initiative Rettet das Melbbad unterstützen sie ausdrücklich. Dafür ist jedoch die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene „Fortschreibung des Bäderkonzepts 2026“ mit dem Ziel des Umbaus der Bäderlandschaft in Kombibäder nicht erforderlich. Denn mit Ratsbeschluss vom 18.06.2020 wurde bereits festgestellt, dass in den Bonner Bädern ausreichend Schwimmzeiten für das gesetzlich vorgeschriebene Schulschwimmen zur Verfügung stehen.
Der Erhalt der Freibäder gefährdet diese Pflichtaufgabe nicht! Im Gegenteil: Jedes Freibad ist ein sicherer Ort, an dem Kinder die in der Schule erlernten ersten Schwimmfähigkeiten üben, stabilisieren und weiter verbessern können. Der Melbbadverein und zahlreiche andere Vereine haben mit eigenen Schwimmkursen in den Freibädern, insbesondere in den Ferienzeiten, aktiv dazu beigetragen, dass viel mehr Kinder schwimmen bzw. sicherer schwimmen gelernt haben.
